Heilpraktiker Marburg H. Mörmel

Behandlung

Auf dieser Seite erläutere ich Ihnen gerne die Behandlungsverfahren auf die ich mich in über 32 Jahren spezialisiert habe. Hier zunächst einige Beispielerkrankungen:

Akute oder chronische Rückenschmerzen, Spinalkanalstenose, Skoliose, Bandscheibenvorfall, Beckenschiefstand, Arthroseschmerzen, Bakerzyste, Achillessehnenschmerzen, Fersensporn, Wadenkrämpfe, Fibromyalgie, Schulter-, Nackenschmerzen z.B. bei Entzündungen, Kalkablagerungen an den Schultersehnen, Golfer-oder Tennisellbogen, Karpaltunnel-Syndrom, Schnapp-Finger, Überbeine, Cluster-Kopfschmerzen, Kiefergelenksprobleme.

Migräne, Long-Covid-Beschwerden, Asthma, Heuschnupfen, Post-Zoster-Neuralgie auch des Gesichtes, Sudeck-Erkrankung, übermässiges Schwitzen, Heiserkeit, Z.n. Schlaganfall, unklare Schwindelbeschwerden, Trigeminusneuralgie, Fazialislähmung, Beschwerden die besonders nachts auftreten, Restless-Legs- oder Burning-Feet-Syndrom.

Gynäkologische Beschwerden z.B. starke Regelschmerzen, ISG- und Rückenprobleme in der Schwangerschaft, Schilddrüsen-Fehlfunktion z.B. Hashimoto, Mukoviszidose, Asthma, Heuschnupfen, Diabetes mellitus, funktionelle Herzrhythmus-Störungen, Magen- und Reizdarmsyndrom.

Schmerzen und Bewegungsstörungen nach einem Auto- oder Sportunfall, Schleudertrauma, Probleme der Wund- und Narbenheilung, Beschwerden nach OP´s oder Bestrahlung.

Ein diagnostisches Abklären zur Abwendung vermeidbarer Verläufe, z.B. eines Knochenbruchs nach einem Sturz, kann begleitend oder vorab nötig werden.

Sprechen oder schreiben Sie mich gerne an, falls Sie Fragen zur Möglichkeit der Behandlung haben.

Osteopathie

Die Osteopathie ist ein Behandlungsverfahren, welches ich mit Hilfe eines langjährig geschulten Tastsinns anwende. Alle Organsysteme und Funktionen unterstützen und beeinflussen sich in wechselseitiger Beziehung und tragen somit zum ganzheitlichen Ausdruck des Menschen bei. Die Gesunderhaltung bzw. Wiederherstellung der Mobilität und Motilität aller Gewebe des Körpers gehört zu den Leitgedanken in der osteopathischen Therapie. Es gibt die folgenden drei Bereiche:
 
  • Muskuloskelettales System (Bewegungsapparat)
  • Viszerales System (Organe des Bauch- und Brustraumes)
  • Kraniosakrales System (Faszien, Membranen und Liquor-Flüssigkeit des Nervensystems)
 
Osteopathisch zu behandeln bedeutet, nicht allein die Symptome im Blick zu haben, sondern vorrangig jene Gewebe und Läsionen zu ertasten und manuell zu behandeln, welche die Beschwerden verursachen oder besser noch, das Gesundsein verhindern. Denn, der Auslöser und das übertragene Problem, z.B. ein Schmerz, liegen oftmals weit voneinander entfernt. In der Folge der osteopathischen Behandlung gelangt der Körper zunehmend zur Fähigkeit der Selbstregulation und Schmerzen oder andere Symptome können ausheilen. Mit den gezielten, manuellen Techniken lassen sich oftmals auch schwer zugängliche Erkrankungen, ganz ohne die Hilfe medizinischer Geräte, erfolgreich behandeln.
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FOI (Funktionelle Orthonomie und Integration)
 
Unser Organismus ist ständig bestrebt eine akute Verletzung oder ein schleichend entstandenes Problem bestmöglich auszugleichen. Sofern ein vollständiges Ausheilen nicht gelingt, richtet der Körper zumindest Kompensationen der Störung ein. Oftmals greifen diese jedoch nach einer gewissen Zeit nicht mehr ausreichend, und es entwickeln sich über den Körper verteilte, charakteristische Ursache-Folge-Ketten, welche z.B. Schmerzsyndrome, Gelenk- und Sehnenentzündungen oder andere Beschwerden hervorrufen. Eine Knie-Arthroskopie kann in der Folge beispielsweise Beschwerden im Kopfbereich wie Migräne oder Schwindel auslösen. Die Behebung dieser Gegebenheiten mittels einer schmerzfreien Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung steht bei der FOI, welche ihre Wurzeln in der Osteopathie und Dorn-Therapie hat, im Mittelpunkt.
 

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Verfahren der traditionellen, fernasiatischen Medizin und ist mittlerweile fest etabliert. Mit Akupunktur behandle ich auf Ihren Wunsch z.B. Arthrose- und Bewegungsschmerzen, Schleimbeutelentzündungen, Heuschnupfen, Prüfungs- und Flugangst oder depressive Verstimmung. Akupunktur wirkt schmerzlösend, durchblutungsfördernd, antientzündlich und mobilisiert verschiedene, mental ausgleichende Hormone, Neurotransmitter und andere Botenstoffe im Körper. Die Selbstregulation sowie die Energie des Körpers werden dabei gestärkt. Wie auch die anderen Verfahren, welche ich anwende, ist die Akupunktur nahezu nebenwirkungsfrei.

Sympathikus-Therapie

Der Sympathikus bildet gemeinsam mit dem Parasympathikus unser autonomes, vegetatives Nervensystem. Die Sympathikus-Therapie ist eine manuelle Methode und dann indiziert, wenn Sie bei der Anamnese insbesondere die drei folgenden Punkte als Problem benennen: Schmerzen in Ruhe bzw. Dauerschmerz, chronischer Zustand, typisch-umschriebene Beschwerderegion. Beispielerkrankungen mit einer eindeutigen Indikation für die Sympathikus-Therapie sind das Post-Zoster-Syndrom (Zoster-Neuralgie), M. Sudeck (meist nach einer vorausgegangenen Fraktur bzw. OP) sowie Entzündungen, Muskelkrämpfe sowie Schmerzen.

Atlas-Therapie

Die beiden obersten Halswirbel, Atlas und Axis, sind aus funktionellen und anatomischen Gründen „Schlüsselsegmente“ der Wirbelsäule. Durch die Atlas-Therapie können die Körperstatik und der Spannungszustand der gesamten Muskulatur aucg des Kiefergelenkes sowie die Funktion der inneren Organe und die nervale Steuerung beeinflusst werden.
Eine Mobilisation bzw. Manipulation von Gelenken kann sowohl mit als auch ohne „Knacksgeräusch“ erfolgreich sein und geht meist mit einem unmittelbaren Befreiungsgefühl einher. Selbstverständlich verwende ich die Therapie nur bei eindeutiger Indikation sowie auf Ihren Wunsch und nach vorheriger Information. Manche Patienten berichten von teils traumatischen Erfahrungen andernorts, da gehetzt und „mit Gewalt an ihnen herumgerissen wurde“. Wenn man sich jedoch etwas Zeit nimmt und mit einem minimalen, sog. HVLA (high velocity low amplitude) Impuls arbeitet, ist diese rein manuelle Technik schmerzarm. Die Atlas-Therapie oder andere chiropraktische Methoden wende ich selten alleinig, sondern in Kombination mit anderen Verfahren an, denn eine Gelenkblockierung baut sich oftmals nach Kurzem wieder auf, sofern nicht die ganzheitlichen Zusammenhänge und die Ursache-Folge-Ketten miteinbezogen und behandelt werden.

Physiotherapie (nur privat)

Physiotherapeutisch bzw. krankengymnastisch behandle ich in passiv-assistiver sowie aktiver Weise mit dem Ziel der Lockerung, Dehnung, Aktivierung und Kräftigung der Muskulatur. Auch Gelenkmobilisationen, Haltungs- und Gangschulung, z.B. in der Nachsorge nach Verletzungen oder Operationen, sowie kinesiologisches Taping und Therabandtraining ergänzen die Anwendungsmöglichkeiten.